Last Farewell

Gestern Abend durften wir nach dem Abendessen noch die Uganda Night genießen, wo uns die Mädchen, die hier in Pearlcrest eine Ausbildung machen, Tänze aus den verschiedenen Regionen Ugandas präsentierten.

Heute heißt es Abschied nehmen. Ein letztes Mal sind wir zu „unserer“ Schule gefahren, um uns von Geraldine und den Kindern zu verabschieden. Pünktlich zu unserem Besuch wurde der Sand für den Sandkasten geliefert. Alle packten noch einmal mit an, um den Sand zu verteilen und der Spielplatz konnte eingeweiht werden.

Ein dickes Dankeschön gilt Goretti, die alles perfekt organisiert und Probleme umgehend gelöst hat.

Ebenso danken wir Charlotte, Patricia und Hellen, die uns während unseres Aufenthaltes hier in Uganda begleitet und unterstützt haben.

Patricia, Hellen und Charlotte

Wir hoffen, wir konnten euch mit diesem Blog Uganda und unsere Reise ein Stückchen näher bringen. Wie unsere Schülerinnen diese Zeit erlebt haben, folgt hier:

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Hier in Garuga und Umgebung wie auch in den größeren Städten Kampala und Entebbe haben wir eine sehr beeindruckende Zeit erlebt. Unsere gesammelten Eindrücke haben uns zum Denken anregeregt.

Für viele von uns ist es schwer zu verstehen, wie man in der Armut und unter den Umständen überhaupt leben kann und trotzdem sein Lächeln nicht verliert. Mit nichts zu leben, in einer oftmals nicht wind- oder wasserfesten Hütte, die aus verschieden Hölzern zusammengenagelt ist oder manchmal auch einfach aus Wellblech mit einem simplen Stofftuch als Türe besteht. Ohne Strom und Wasser, ohne Bett und ohne jeglichen Luxus, welcher für uns unabdingbar und zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Unsere Zeit hier hat uns dazu gebracht, unseren Lebensstandart mehr zu schätzen.

Aber nicht nur die Menschen haben uns beeindruckt, sondern auch die wilden und frei laufenden Tiere, insbesondere auf der Safari. Es war wirklich fazinierend in freier Wildbahn zu sehen, was man sonst nur aus dem Zoo kennt.

Zusammenfassend blicken wir auf eine wahnsinnig tolle und prägende Zeit in Uganda zurück und freuen uns, die Möglichkeit gehabt zu haben, an dieser tollen Reise teilgenommen zu haben.

Leonie, Katharina und Alina

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Heute bricht der letzte Tag unserer abenteuerlichen Reise an. Heute Abend geht es für uns zurück nach Hause. Zurückblickend haben wir alle sehr viele Erfahrungen und Eindrücke gesammelt, die wir nie vergessen werden.
Besonders aufgefallen ist uns der große Unterschied der Kulturen. Viele Dinge, die für uns selbstverständlich sind, können die Menschen hier nicht nachvollziehen. Der hoffnungsvolle Blick wenn sie uns „Mzungus“ gesehen haben, ist bis zum letzten Tag nicht vergangen. Alleine wie die Kinder sich bei unserem ersten Besuch gefreut haben, ohne zu wissen, was wir für sie tun werden, war berührend. Sehr schade war, dass die Kinder wegen der Bauarbeiten nur drei Tage in der Schule waren. Geraldine setzt sich alleine sehr für die Kinder ein, holt sie ab, bringt sie nach Hause und versorgt sie. Zum Abschied konnte sie ihr Glück nicht in Worte fassen und fing an zu weinen. Auch die Kinder waren begeistert.
Neben unserem Sozialprojekt war die Safari auch ein tolles Erlebnis. Dort konnten wir viele verschiedene Tiere in freier Laufbahn beobachten, die man sonst nur im Zoo gesehen hat. Der afrikanische Sonnenuntergang mit den vielen Tieren wird unvergesslich bleiben. Auf unserem Weg sahen wir sehr viele Dinge, die uns unter anderem zum Nachdenken angeregt haben. Man wird sich wohl nie an die Bilder hier gewöhnen können und wird sie für immer im Hinterkopf behalten.
Natürlich haben wir viele schöne Erinnerungen gesammelt.
Vor allem die drei Geburtstage wurden für die Geburtstagskinder wunderschön gestaltet. Alleine der Gesang hat die Abende zu einem Highlight gemacht. Niemals wird einer von uns nochmal ein so langweiliges „happy birthday“ singen, wie bei uns in Deutschland.
Wir sind sehr glücklich und dankbar an diesem Projekt teilgenommen zu haben und freuen uns zu Hause von allem zu berichten.


Alina und Luisa

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In den letzten 2 Wochen haben wir viel zusammen erlebt. Schon vor Beginn unserer Reise habe ich mich auf die vielen gemeinsamen Tage mit meinen Freunden gefreut und darauf, dass wir zusammen ein, für uns alle, fremdes Land kennenlernen dürfen. Anfangs gab es viele ungewohnte Eindrücke, welche mit der Zeit jedoch zu unserem Alltag wurden. Dazu gehörten unter anderem die holprigen Straßen und die ärmeren Lebensverhältnisse der Menschen. Trotz dieser geringen Lebensstandards merkt man den Menschen die Freude am Leben deutlich an. Besonders beeindruckend finde ich Geraldine. Mit eigener Kraft konnte sie eine kleine Schule für Kinder mit Behinderung aufbauen. Ihr haben wir in den letzten Wochen geholfen die Schule zu verschönern und man merkt Geraldine ihre Freunde darüber deutlich an.
Insgesamt war es eine spannende Erfahrung bei einem Sozialprojekt mit zu wirken.

Maike

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Als wir nach Uganda geflogen sind, waren unsere Gefühle hauptsächlich von Nervosität und Aufregung geprägt. Einerseits haben wir uns sehr gefreut, diese komplett andere Kultur kennenzulernen, andererseits wussten wir nicht genau, wie wir darauf reagieren würden.
Schon am ersten Tag haben sich diese Bedenken allerdings in Luft aufgelöst. Kaum sind wir aus dem Bus gestiegen, liefen die Kinder schon freudig auf uns zu. Besonders beeindruckt hat uns dabei die Lebensfreude der Kinder, welche trotz ihrer schwierigen Situation sehr glücklich scheinen. Diesen Umstand haben sie sicherlich zu einem großen Teil Geraldine zu verdanken, welche es schaffte mit ihrem eigenen Hab und Gut eine Schule für in Afrika sehr benachteiligte Kinder zu errichten. Diese sehr liebenswürdige Frau hat nicht nur das Leben dieser Kinder stark verbessert, sondern dient auch uns als Vorbild.
Generell wurden wir von den Menschen hier meistens offen mit einem “Welcome in Uganda“ empfangen. Auch unsere afrikanische Mitbewohnerin Patricia begrüßte uns mit der selben Offenheit, sodass wir auch durch sie viel über die afrikanische Kultur lernen konnten. Wir werden auf jeden Fall den Kontakt mit ihr aufrecht erhalten.
Diese Erfahrungen haben viel dazu beigetragen, dass wir die Sachen, die für uns in Deutschland selbstverständlich sind, mehr schätzen. Deshalb werden wir uns sicher noch gerne an diese Zeit zurückerinnern.

Julia und Lisann

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Unsere gemeinsame Zeit in Uganda ist nun schon vorbei. Die Zeit verging rasend schnell und auch wenn ich Abends oft totmüde ins Bett gefallen bin, bereue ich diese Reise nicht. In so kurzer Zeit haben wir so viel erlebt und ich werde unsere Zeit hier wohl nie vergessen.
Besonders in Erinnerung wird mir der Moment bleiben, als ich John die Solar Lampe überreichte und ihm damit vielleicht das Leben auch nur ein klein wenig erleichtert habe. Ebenso Geraldine die vor Freude und Dankbarkeit weinte, als unser Projekt beendet war und wir uns verabschiedeten. An die glücklichen Gesichter werde ich mich wohl noch lange erinnern.
Auch die Safari war ein beeindruckendes Erlebnis.
Insgesamt bin ich sehr glücklich, diese Erfahrung gesammelt zu haben.
Es ist ein tolles Gefühl, zwei Wochen meiner Ferien damit verbracht zu haben, den Menschen zu helfen und damit etwas gutes zu tun.
Trotzdem freue ich mich auch heute Abend wieder die Rückreise anzutreten und meiner Familie zu erzählen was ich alles erlebt habe.

Lena

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Unsere Uganderreise neigt sich dem Ende zu.
Wir haben in den letzten zwei Wochen viel Zeit in der Schule verbracht und die Kinder dort kennenlernen dürfen. Besonders beeindruckend fand ich die Offenheit der Kinder, mit der sie auf uns zu gekommen sind, obwohl sie uns nicht kannten.
Eines meiner persönlichen Highlights war die Fertigstellung des bemalten Klassenraums, der nun deutlich heller und freundlicher ist.
Ebenfalls spannend war unsere Safari durch einen Nationalpark auf der wir Nilpferde, Giraffen, Zebras und viele weitere Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum bewundern konnten.
Bald steht unsere Rückreise an. Obwohl ich mich schon sehr darauf freue zu Hause von Uganda zu berichten, finde ich es schade, dass die zwei Wochen bereits zu Ende gehen.
Ich kehre mit vielen Eindrücken und besonderen Erinnerungen nach Hause zurück.

Hanna

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Der letzte Tag unseres Sozialprojekts ist heute angebrochen und somit geht unsere Reise heute leider zu Ende.
Durch die offene und herzliche Art der Afrikanerinnen verging die Zeit wie im Flug und wir haben während unserer Reise viele Erfahrungen und Erinnerungen sammeln können. Da ich viele unterschiedliche Eindrücke gewinnen konnte, fällt es mir besonders schwer, ein Ereignis auszuwählen.
Besonders die Art der Afrikaner und Afrikanerinnen wird mir fehlen, denn alle waren stets freundlich und bemüht. Besonders die Kinder auf dem Weg zur Schule haben uns jeden Tag mit einem Lächeln und einem Winken begrüßt. Auch die Arbeit in der Schule hat viel Spaß gemacht und durch die tolle Zusammenarbeit zwischen uns und den Afrikanerinnen war unser Werk schnell vollbracht. Die harte Arbeiten in Form von Streichen, Umgraben, Aufräumen und Zementieren hat sich mit dem Strahlen der Kinder für uns bezahlt gemacht und Geraldine zu Tränen gerührt.
Beeindruckt hat mich vor allem die positive Einstellung von Geraldine und dem lokalen Tomatenhändler, John. Das Kennenlernen der Beiden hat mich emotional berührt und mich zum Nachdenken angeregt.
Besonders in Erinnerung wird mir zudem mein Geburtstag bleiben, welcher am Tag der Ugandan Night war. Das landestypische Essen, Tanzen und Singen hat mich sehr fasziniert und erneut die Lebensfreude der Afrikaner und Afrikanerinnen widergespiegelt. So lange und kunstvoll hat und wird wahrscheinlich niemand mehr für mich singen. Das letzte mal als ich zu meinem Geburtstag ein Krönchen bekommen habe ist mittlerweile auch schon etwas her, daher kann der Abend, im wahrsten Sinn des Wortes, als krönender Abschluss bezeichnet werden. Diesen Geburtstag werde ich mit Sicherheit niemals vergessen.
Der Besuch des Lake-Mburo-Nationalparks war ein weiters besonderes Highlight unserer Reise, denn wir konnten die vielen Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten und die faszinierende Natur bewundern.

Die Afrikaner haben uns auf beeindruckende Weise vorgelebt, dass man nicht immer viel braucht, um glücklich zu sein. Die Erfahrungen, die ich während unseres Sozialprojekts in Uganda gemacht habe, haben mich geprägt und meine Sichtweise verändert.
Ich freue mich schon diese Eindrücke mit nach Hause zu nehmen und meinen Liebsten von dieser einmaligen und unvergesslichen Reise zu erzählen.

Carolin

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Ich habe mich für dieses Sozialprojekt vor mehr als einem Jahr angemeldet, da ich mich sehr für Afrika interessiere und mich schon viele Erzählungen von meinem Eltern beeindruckt haben. Durch dieses Sozialprojekt bekam ich die Möglichkeit, mir ein eigenes Bild von den Menschen, der Kultur und dem Land zu machen.
Die vergangenen zwei Wochen hier in Uganda waren insgesamt sehr eindrucksvoll. Trotz den einfachen Lebensumständen in Afrika waren alle Kinder fröhlich und wanken uns zu. Den Jugendlichen und Erwachsenen sah man ebenfalls an, dass sie glücklich mit dem sind was sie haben, auch wenn sie uns etwas skeptischer betrachteten. In der Unterkunft und in der Schule habe ich mich aufgrund der freundlichen Menschen immer sehr wohl gefühlt. Jeder begrüßte uns herzlich und diese Fröhlichkeit hielt die ganze Zeit über an.
Aber nicht nur die Menschen haben mich in meinem Interesse bestärkt, sondern auch die Tiere und das Land. Das bekamen ich vorallem während der Safari zusehen. Wie bei vielen Anderen wahrscheinlich auch, waren diese zwei sehr kurzen Tage mein Höhepunkt der Reise. Ich sah viele Tiere in freier Wildbahn, die ich sonst nur von Fotos kannte.
Bewundernswert ist ebenfalls der Einsatz von Geraldine für behinderte Kinder. Sie hat sich sehr gefreut, als sie ihre „neue“ Schule gesehen hat. Auch die Kinder rannten schon in dem neuen Sandkasten rum und kletterten freudig über die bunt bemalte Mauer. Als Geraldine sich von uns verabschiedete, war ihr die Dankbarkeit ins Gesicht geschrieben.
Insgesamt war dieses Sozialprojekt ein voller Erfolg. Es war nicht nur sehr lehrreich für uns, sondern auch lohnend für die Kinder.

Ira

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Unsere Reise geht nun zuende. Ich bin froh dabei gewesen zu sein, denn ich habe so die Chance gehabt, einen Einblick in eine ganz andere Welt zu bekommen. Um ehrlich zu sein kann ich nicht sagen, was mir am Besten gefallen hat, da wir so viele verschiedene Dinge gemacht haben, welche man nicht miteinander vergleichen kann. Doch zu den Highlights gehörten definitiv die Geburtstage von Julia, Goretti und Carolin. Von den Gesangskünsten der Frauen hier waren wir alle nur beeindruckt & klatschten eifrig mit.
Für mich persönlich war mit das Beste auch, wenn ich die Dankbarkeit und die Begeisterung in den Gesichtern der Menschen, denen wir geholfen haben, gesehen habe. Ich bin stolz auf das, was wir hier geleistet haben und auch Geraldine war heute voller Dankbarkeit und Freudentränen erfüllt. Einfach dieses Gefühl zu haben, Ich mache etwas Gutes, Ich sitze nicht nur zwei Wochen Zuhause in den Ferien herum und mache nichts.
Die monatelange Vorbereitung hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Jetzt freue ich mich darauf, mit diesen unvergesslichen Erinnerungen nach Hause zu fliegen.

Natalie

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Unsere Zeit in Uganda ist nun fast vorbei. Am späten Abend werden wir zum Flughafen losfahren und nach Hause fliegen. 
Rückblickend auf die Reise bin ich sehr froh, dass ich mich angemeldet habe. Mir fallen viele Erlebnisse ein, die ich nicht so schnell vergessen werde. 
Anfangs waren sowohl für mich als wahrscheinlich auch für viele andere viele Dinge hier ungewohnt, da hier natürlich andere Umstände herrschen als bei uns in Deutschland. Durch die Offenherzigkeit, Dankbarkeit und Freundlichkeit der Menschen hier, welche ich sehr faszinierend fand, gewöhnte man sich aber relativ schnell an alles. 
Ziemlich einprägsam war für mich einer der ersten Tage an denen wir an der Schule gearbeitet haben. Zur Mittagszeit bekam jedes Kind ein Brötchen als Mittagessen. Da wir noch nicht aufgebrochen waren zu unserer Unterkunft, dachten die Kinder wir würden mitessen und wollten ihr Mittagessen mit uns teilen. Ich war erstaunt, da die Kinder schon nicht viel hatten, aber trotzdem noch, das was sie hatten, mit uns teilen wollten.
Natürlich waren auch der Besuch auf der Schimpansen-Insel und die Safari Erlebnisse die ich nicht so schnell vergessen werde. Man könnte es mit einem Zoobesuch vergleichen, jedoch fand ich es sehr beeindruckend wie friedlich die Tiere in einem freien Raum leben können.
Es war eine schöne Reise mit super vielen neuen Erfahrungen, die ich sicherlich noch mein ganzes Leben in Erinnerung behalten werde.

Jule

3 Kommentare

  1. Ein großes Dankeschön für die spannende und zugleich beeindruckende Berichterstattung!! Bin schon gespannt auf weitere Erzählungen – sicherlich beim Europafest!! Gute Heimreise! Bergund

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  2. Ihr habt zusammen mit euren Lehrerinnen etwas Großes geschaffen. Ihr könnt wahrlich stolz sein. Nehmt diese Erfahrungen mit in euren Alltag und vergesst sie nie.
    Ich habe mit großem Interesse die Einträge verfolgt. Danke für die vielen lebhaften Schilderungen

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  3. Vielen Dank für Eure Berichte.
    Ich bin sehr beeindruckt und konnte so ein wenig teilnehmen an Euren großartigen Erfahrungen.
    Ihr habt ein wunderschönes Zeichen gesetzt, wie das Zusammenleben und das Voneinander-lernen gelingen kann.

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